Krisenkommunikations-Plan für die Familie

Wenn Schule, Job und Wohnort weit auseinander liegen, und im Ernstfall das Handynetz ausfällt — wie findet ihr euch wieder?

Der Familien-Notfall-Plan (1 A4-Seite)

1. Sammelpunkt definieren

  • Primär: Wohnung — falls erreichbar
  • Sekundär: Ein Punkt nahe der Wohnung (Park, Kirche, Schulvorplatz)
  • Tertiär: Ein Punkt außerhalb der Stadt (Verwandte, Hütte)

Alle Familienmitglieder müssen die Punkte WISSEN, nicht nur im Handy gespeichert haben.

2. Kommunikations-Wege priorisieren

  1. WhatsApp / Signal (1. Wahl im Alltag)
  2. SMS (oft auch noch da wenn Netz schwach)
  3. Telefon (nimmt mehr Bandbreite)
  4. Sammel-Treffpunkt (wenn Kommunikation komplett weg)
  5. Funk (Lizenz oder PMR) für Familien-Mitglieder die weit weg sind

3. Out-of-Town Kontakt

Eine Person außerhalb der Region (z.B. Oma in einem anderen Bundesland), die alle Familienmitglieder anrufen sollen wenn der lokale Kontakt zueinander unmöglich wird. Lokale Netze kollabieren oft, überregionale Verbindung steht länger.

4. Funk-Setup für Familien

Für lokale Reichweite (Stadt, Nachbarschaft, gleiche Gegend):

  • PMR-Funkgeräte 2er-Set — lizenzfrei, Reichweite 3-8 km
  • Vereinbarter Kanal + CTCSS-Code (verhindert dass Fremde mithören)
  • Geräte für jedes Familienmitglied (1× zu Hause, je 1× bei den anderen)

Für überregional / falls Handynetz weg:

5. Notfall-Karte ausdrucken

Ein laminierter Zettel pro Familienmitglied, in der Geldbörse:

  • Sammelpunkte 1/2/3 mit Adresse
  • Out-of-Town-Kontakt-Telefon
  • Eigene Notfall-Frequenz (PMR-Kanal + CTCSS)
  • Blutgruppe + Allergien + wichtigste Notfallnummern

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Vorlage für den 1-Seiten-Familien-Notfall-Plan zum Ausdrucken: prepperzentrale.de — Krisenkommunikations-Plan Familie